„Der Populismus-Vorwurf von Pius Leitner und den Freiheitlichen kommentiert sich von alleine, wenn man sich deren Bündnisse für die Europawahl anschaut“, erklärte SVP-Obmann Richard Theiner.Die SVP habe bereits für die italienische Parlamentswahl ein Abkommen mit dem PD abgeschlossen, weil dieser ein wichtiger Ansprechpartner für Südtiroler Anliegen in Rom ist. Die technische Listenverbindung für die Europawahl sei daher, wie bereits bei der Europawahl 2009, eine logische Weiterführung dieser Zusammenarbeit und ermöglicht es der SVP, mit einer eigenen Liste zur Wahl anzutreten. Auf dieser Liste werden zudem auch Kandidaten aus dem Trentino und jene der slowenischen Minderheit im Friaul präsent sein. „Der Schutz der Minderheiten und der Einsatz für die Europaregion Tirol sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil der Arbeit der Südtiroler Volkspartei in Brüssel“, betonte SVP-Obmann Theiner. Diese Aufgaben würden durch die Liste der SVP unterstrichen.