Dienstag, 03. März 2015

„Lobbyismus für Migranten“

Der neue Wobi-Chef Heiner Schweigkofler ist noch gar nicht im Amt, da hagelt es schon Kritik. Ulli Mair von den Freiheitlichen fürchtet, der langjährige Direktor der Caritas wolle „Lobbyismus für Migranten“ betreiben.

Ulli Mair
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Ulli Mair

„Zwar weicht die neue Landesregierung von dem Prinzip ab, das Wohnbauinstitut als Versorgungsposten für SVP-Politiker zu verstehen, aber mit der Bestellung von Ex-Caritas-Direktor Schweigkofler wurde jede Chance vertan, eine sachliche, ausgewogene und neutrale Verwaltung einzusetzen“, ärgert sich Mair.  „Das Wohnbauinstitut ist wohlgemerkt in erster Linie für bedürftige Südtiroler da und nicht für Migranten, wie es die Caritas wohl gerne hätte“, schreibt die freiheitliche Abgeordnete in einer Aussendung.

Schweigkofler habe sich gerade bei der Caritas durch Lobbyismus für Migranten, Flüchtlinge, Illegale aber auch straffällige Ausländer einen starken Namen gemacht. „Das ist alles andere, als die beste Voraussetzung für das Amt des WOBI-Präsidenten.“ Sie selbst habe sich eine Ausschreibung gewünscht. So aber setze Kompatscher den Postenschacher 1:1 fort.

stol