Dienstag, 04. Februar 2020

Locher fordert vorbildhaftes Verhalten der SASA

Das Bozner Fahrverbot für Dieselfahrzeuge bis Euro 3 treffe vor allem Unternehmer und jene, die sich kein neues Auto leisten können, bemerkte der Landtagsabgeordnete Franz Locher (SVP). Er fordert die Landesregierung auf in Sachen emissionsfreie Mobilität mit gutem Beispiel voran zu gehen.

9 Busse der SASA sind in Bozen bereits emissionsfrei unterwegs (Symbolbild).
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9 Busse der SASA sind in Bozen bereits emissionsfrei unterwegs (Symbolbild). - Foto: © LPA/SASA

Das Durchfahrtsverbot für Dieselfahrzeugklassen in der Stadt Bozen sorgt seit Einführung im Juli 2019 für langanhaltende Aufregung von Seiten der Bürger der umliegenden Gemeinden. Der Sarner Landtagsabgeordnete Franz Locher weist in der Fragestunde des Südtiroler Landtages darauf hin, dafür zu sorgen, dass keine Busse der SASA verkehren, die in die genannten Fahrzeugklassen fallen.

„Das Fahrverbot trifft eindeutig Unternehmer und Private, die sich schlicht und einfach kein neues Auto leisten können“, so Locher. Auf die Fragestellung wie viele SASA Busse in der Landeshauptstadt verkehren würden und welche die Umwelt noch belasten erhielt Locher von Landesrat Alfreider folgende Antwort: „Die Gesellschaft SASA AG hat aktuell in Bozen insgesamt 104 Busse im Einsatz. 9 davon sind bereits emissionsfrei unterwegs. 6 der Kategorie Euro3 Methan, 3 Euro4 Methan, 26 Busse Euro 5 Diesel, 22 Euro5 Methan, 3 Euro6 Diesel und stolze 35 Busse werden mit Hybrid der Klasse Euro6 betrieben.“

„Ab Ende März 2020 sollten voraussichtlich keine Dieselbusse mit niedriger Klasse als Euro 5 mehr unterwegs sein!“, so Landesrat Alfreider.
Franz Locher fordert die Erneuerung der restlichen Busflotte so schnell wie möglich umzusetzen. Nach dem Motto: „Die öffentliche Hand muss zu allererst selbst die Veränderung sein, die sie sich von ihren Bürgern wünscht!“


stol