Mittwoch, 28. August 2019

Löhne, Wohnen und GIS: Viel Gegenwind für Land

Harter Gegenwind gegen das Paket der Landespolitik zu Löhnen, Wohnen und GIS. Wirtschaft und Gewerkschaft arbeiten an einer gemeinsamen Antwort. „Und sie wird nicht im Sinne des Landeshauptmanns sein“, sagen lvh-Präsident Martin Haller und ASGB-Chef Tony Tschenett.

Die Landespolitik muss mit starkem Gegenwind rechnen. (Archivbild)
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Die Landespolitik muss mit starkem Gegenwind rechnen. (Archivbild) - Foto: © STOL

„Mutige Entscheidungen für ein enkelgerechtes Südtirol“: Unter diesem Motto schlug der Landeshauptmann den Sozialpartnern im Juli 3 Maßnahmen für den Landeshaushalt 2020 vor.

1) Betriebe, die höhere Löhne zahlen, sollen weiter von der niedrigsten IRAP Italiens (2,68 Prozent) profitieren. Für alle anderen steigt sie auf 2,9 Prozent. 2) Wer freiwillig zum Landesmietzins vermietet, soll mit niederer GIS belohnt werden. Für leerstehende Wohnungen steigt die GIS hingegen stark an. 3) Der steuerfreie Bereich beim regionalen IRPEF-Zuschlag soll von 28.000 auf 35.000 Euro steigen. Finanziert, indem Einkommen über 75.000 Euro mehr zahlen. Wirtschaft und Gewerkschaften sind aufgerufen, dazu bis September Stellung zu beziehen. Hierbei ist viel Gegenwind zu erwarten. 

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol