Freitag, 24. Juli 2020

Lohnausgleich: Zahlungen von 7,6 Millionen Euro genehmigt

Gesuche um Lohnausgleich im Gesamtwert von 7,6 Millionen Euro sind seit Donnerstag genehmigt. Heimische Betriebe können nun auch auf die 20 Millionen Lohnausgleichsgelder des Landes bauen.

Am Donnerstag gab es grünes Licht für Lohnausgleichszahlungen in Höhe von 7,6 Millionen Euro.
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Am Donnerstag gab es grünes Licht für Lohnausgleichszahlungen in Höhe von 7,6 Millionen Euro. - Foto: © unsplash
Seit Donnerstag genehmigt der bilaterale Solidaritätsfonds wieder Anträge um Lohnausgleich. Der Staat hat die dafür notwendigen Mittel bereitgestellt, auf die der bilaterale Solidaritätsfonds Südtirols zugreifen kann. Die Genehmigungen betrafen 1132 Gesuche im Gesamtwert von 7,6 Millionen Euro und beziehen sich auf die 5 plus 4 Wochen, die auf die 1. Lohnausgleichsperiode von 9 Wochen folgen.

Um die finanzielle Abdeckung für die ersten 9 Wochen vollständig zu ermöglichen, war das Land Südtirol eingesprungen. Das Land hatte hierfür vor über 2 Monaten mit den Sozialpartnern zusätzliche Wochen an Lohnausgleichzahlung zu den vom Staat finanzierten Zeiträumen vereinbart.

Zu diesem Zweck hatte das Land 20 Millionen Euro an den bilateralen Solidaritätsfonds überwiesen. Um den Stopp der Lohnausgleichszahlungen im Juni abzuwenden, hatte das Land eingewilligt, diese 20 Millionen Euro zur Überbrückung dieser Notsituation zu verwenden. 

„Ohne diese Überbrückung wären die jetzt erfolgten Verlängerungen teilweise nicht möglich gewesen“, sagt Landesrat Philipp Achammer. „Diese Überbrückung war im Interesse des Landes, der Sozialpartner und der Lohnausgleichempfänger.“

Da nun die staatliche Mittel wieder zur Verfügung stehen, können die von der Landesregierung bereitgestellten 20 Millionen Euro wieder für jene zusätzlichen Wochen des Lohnausgleiches reserviert werden, für die sie ursprünglich gedacht waren. Dabei geht es um zusätzliche 8 Wochen, für die die staatliche Lohnausgleichskasse nicht aufkommt.

Das bedeutet: Diese 8 Wochen greifen dann, wenn der gesamte Zeitraum, für den der Staat aufkommt, erschöpft ist. Das diesbezügliche Rundschreiben des NISF/INPS, das die Abwicklung der Anträge für die 8 Wochen regelt, ist in Vorbereitung.

lpa

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