So wie in Deutschland die Bundesagentur für Arbeit neulich festgestellt habe, dass die Zahl der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger vor allem aus Rumänien und Bulgarien stark gestiegen sei, so steige auch in Südtirol die Zahl der arbeitslosen Ausländer und jener, welche die Leistungen der finanziellen Sozialhilfe in Anspruch nehmen.Das Referendum in der Schweiz bezüglich Eindämmung der Massenzuwanderung könne ein wichtiges Signal auch für andere Länder werden. "Leider versuchen die Beschwichtiger auch in Südtirol gebetsmühlenhaft zu erklären, es würden neben Pflegekräften und saisonalen Arbeitskräften vor allem Hochqualifizierte kommen", betont Leitner.Wie viele Fachkräfte tatsächlich ins Land kommen, sei nicht bekannt, umgekehrt würden viele hochqualifizierte Südtiroler das Land verlassen oder kämen nach ihrem Studium nicht mehr zurück."Wäre es nicht besser, für diese ansprechende Voraussetzungen zu schaffen anstatt auf Zuwanderung zu setzen?", so Leitner."Die immer wieder vorgebrachte Forderung der Freiheitlichen, endlich eine Studie über die steuerlichen Auswirkungen der Zuwanderung zu erstellen, wird von der neuen Landesregierung hoffentlich bald erfüllt. Dann wird sich herausstellen, welche Folgekosten die ungebremste Zuwanderung für die sozialen Sicherungssysteme mit sich bringt."Jene, die von der Einwanderung in irgend einer Weise profitierten, seien endlich an den Folgekosten angemessen zu beteiligen."Eines geht jedenfalls gar nicht, dass mit der Einwanderung unlautere Geschäfte gemacht werden und dass Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert werden. Daher fordere ich auch in der Einwanderungsfrage einen Kassasturz und ein neues Denken. Einwanderung hat künftig bedarfsorientiert zu erfolgen, Missbrauch ist radikal zu bekämpfen und Einheimische dürfen auf keinen Fall benachteiligt werden. Integration darf nicht länger ein leeres Wort bleiben", fordert Leitner.