Rodríguez' Übergangsregierung und eine Gruppe früherer oppositioneller Abgeordneter hatten Mitte Juli einen im August beginnenden Arbeitsplan zur „Stärkung der Demokratie“ angekündigt. Die USA begrüßten die Initiative als „wichtigen Schritt im Prozess der politischen Versöhnung“ in Venezuela.<BR /><BR />Die Initiatoren müssten der Bevölkerung selbst die Ziele, die Vorgehensweise und den Zeitplan der Gespräche erläutern, erklärten Machado und González Urrutia. Machado betonte zugleich, sie werde „kein Hindernis für eine Initiative sein, die echte Fortschritte“ für Venezuela bringe.<BR /><BR />Die Gespräche waren von der im Exil lebenden Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera vorbereitet worden. Sie traf im Juni in Caracas den Präsidenten der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, und weitere Vertreter der Opposition.<BR /><BR />Machado und González Urrutia fordern weiterhin eine neue Präsidentschaftswahl. González Urrutia beansprucht den Sieg bei der von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl von 2024 für sich. Die Behörden hatten damals Nicolás Maduro zum Sieger erklärt.<BR /><BR />Maduro wurde im Jänner bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht. Seine frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez übernahm anschließend übergangsweise die Präsidentschaft. Machado lebt seit Dezember im Exil, nachdem sie Venezuela heimlich verlassen hatte, um in Oslo den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.