Nach den Gesprächen zwischen Unterhändlern der Ukraine und der USA in Miami im US-Staat Florida am Sonntag äußerte sich der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow am Montag positiv über ein mögliches Friedensabkommen mit dem Kreml. „Wir haben bedeutenden Fortschritt erreicht, einige Fragen bedürfen jedoch weiterer Feinabstimmung“, erklärte Umerow auf sozialen Netzwerken.<BR /><BR />Umerow, der den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine leitet und bis Juli Verteidigungsminister des Landes war, hatte den ersten Teil der Gespräche als „produktiv und erfolgreich“ bezeichnet. In ukrainischen Verhandlungskreisen war zuvor von „nicht einfachen“ Verhandlungen die Rede gewesen. Kompliziert seien insbesondere Formulierungen „in Bezug auf Gebiete“.<h3> Rubio und weitere US-Vertreter bei den Verhandlungen</h3>Auf US-Seite hatten an den Gesprächen in Miami der Sondergesandte von Trump, Steve Witkoff, sowie Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner teilgenommen. Grundlage der Verhandlungen war der vor eineinhalb Wochen vorgestellte US-Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs.<BR /><BR />Dieser war in seiner ursprünglichen Fassung weithin als äußerst vorteilhaft für Russland beurteilt worden. Später wurde er dann bei Gesprächen im schweizerischen Genf unter Beteiligung europäischer Staats- und Regierungschefs zugunsten der Ukraine überarbeitet.<BR /><BR />Die Gespräche am Sonntag in Florida markierten den Auftakt einer neuen Woche intensiver diplomatischer Bemühungen. Am Montag empfing Macron Selenskyj, Witkoff plant für Dienstag Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. In den kommenden Tagen will zudem US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll nach Kiew reisen.