Freitag, 8. April 2022

Magdalena Amhof ist neue SVP-Fraktionssprecherin

Eigentlich wollte man erst am Montag die Nachfolge für Fraktionssprecher Gert Lanz regeln. Doch nun ging alles ganz schnell: Magdalena Amhof wurde am Freitagnachmittag einstimmig zur neuen Fraktionssprecherin der Südtiroler Volkspartei gewählt.

Sie ist die neue SVP-Fraktionssprecherin: Magdalena Amhof. - Foto: © SVP

Von:
Arnold Sorg
Am Mittwochvormittag gab Gert Lanz, zur Verwunderung seiner Fraktionskollegen, seinen Rücktritt als Fraktionssprecher bekannt. Im Raum stand zwar ein Misstrauensantrag gegen ihn, diesen wollte man aber verschieben.

Nichtsdestotrotz sagte Lanz, dass das Vertrauen nicht mehr gegeben sei und er unter solchen Umständen nicht mehr weitermachen wolle. Und trat zurück.

Daraufhin wurde spekuliert, wer nun die Nachfolge von Gert Lanz übernehmen könnte. Immer wieder fiel der Name der Arbeitnehmer-Chefin Magdalena Amhof. Doch diese winkt ab. Vorerst.

Helmut Tauber bleibt stellvertretender Fraktionssprecher


Doch dann ging alles plötzlich ganz schnell: Am Freitag um 12.45 Uhr hat der interimistische Fraktionsvorsitzende Helmut Tauber eine Fraktionssitzung anberaumt. Auf dieser wurde als gemeinsamer Vorschlag von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Obmann Philipp Achammer Magdalena Amhof für die Nachfolge von Gert Lanz vorgeschlagen.

Die Wahl ging dann ohne größere Probleme über die Bühne: Amhof wurde zur neuen Fraktionsvorsitzenden der SVP gewählt. Einstimmig.

Helmut Tauber bleibt stellvertretender Fraktionssprecher.

Ich erwarte mir von meinen Kolleginnen und Kollegen Loyalität, politische Kultur, ein respektvolles Miteinander und einen offenen Blick nach außen.
Magdalena Amhof, SVP-Fraktionssprecherin


„Ich nehme die Herausforderung an und werde bis zum Ende der Amtsperiode den Vorsitz der SVP im Südtiroler Landtag übernehmen“, sagte Amhof in einer ersten Reaktion nach ihrer Wahl. „Ich erwarte mir von meinen Kolleginnen und Kollegen Loyalität, politische Kultur, ein respektvolles Miteinander und einen offenen Blick nach außen“, sagte sie.

„Wir werden jetzt mit der Tagesordnung fortfahren, so wie es die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes von uns erwarten.“

Alle Berichte zur Abhör-Affäre lesen Sie hier.

sor

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