Für den Ausschuss heißt es daher nun: Alles auf Anfang. „Es wird eine neue Sitzung notwendig, zu der das vom Team K angegebene neue Mitglied eingeladen wird“, erklärt Landtagsvizepräsidentin Rita Mattei, die die Sitzung am Dienstag leitete. <BR /><BR />„Der Ausschuss wurde von der Opposition beantragt, und es gab Zeit genug, sich vorzubereiten: Was heute geschehen ist, erscheint gegenüber den anderen Mitgliedern nicht korrekt.“<BR /><BR /><b>Empörung unter den Ausschussmitgliedern<BR /></b><BR />Auch bei den übrigen Ausschussmitgliedern löste das Verhalten von Paul Köllensperger Empörung aus. „Zehn Abgeordnete und mehrere Mitarbeiter hatten sich umsonst vorbereitet, waren umsonst in den Südtiroler Landtag gekommen und mussten diesen nun unverrichteter Dinge wieder verlassen“, schreibt beispielsweise die SVP-Fraktion in einer Aussendung. <BR /><BR />Der Abgeordnete des Team K hatte seinen Rücktritt damit begründet, nicht genug Zeit zu haben, um der Aufgabe ordnungsgemäß gerecht zu werden. <BR /><BR />„Jeder muss wissen, wieviel Zeit er für seine Aufgaben investieren kann oder will. Was ich allerdings nicht einsehe ist, dass durch das Verhalten unseres Landtagskollegen die erste Sitzung umsonst einberufen wurde. Das ist nicht nur unkollegial, sondern verantwortungslos und ebenso unseriös. Die Arbeit einer Partei, die die Zukunft Südtirols mitgestalten will, stelle ich mir anders vor“, konterte SVP-Fraktionssprecher Gert Lanz. <BR /><BR />