Der Landtag hat heute die Debatte zu einem Antrag der Süd-Tiroler Freiheit wieder aufgenommen, der Gespräche mit den Nachbarregionen forderte, um einheitliche Maßnahmen gegen den Transit durchzusetzen. Sven Knoll und Eva Klotz hatten ihren Antrag zusammen mit Walter Baumgartner umformuliert: Auch mit der EU seien Verhandlungen aufzunehmen.Der Antrag wurde bei zwei Enthaltungen genehmigt.Bereits 2005 Forderung an EU gerichtetWenn es nach der SVP gehe, so Walter Baumgartner (SVP), könnte der Brennerbasistunnel längst fertig sein, aber dagegen habe es bekanntlich Widerstand gegeben. Dies sei der 22. Antrag in 15 Jahren zum selben Thema, daher hielten sich die Hoffnungen auf Durchsetzung in Grenzen.Laut Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) löse der Brennerbasistunnel das Problem nicht jetzt. „Bis zur Fertigstellung 2030 oder 2035 kann man nicht mit transitbeschränkenden Maßnahmen warten.“Laut Landesrat Florian Mussner hätten die Landtage von Südtirol, Trentino und Tirol bereits 2005 eine dementsprechende Forderung an die EU gerichtet. 2006 hätten diese Länder die ersten gemeinsamen Maßnahmen zur Einschränkung des Transits gesetzt. „Bestimmte Maßnahmen werden von der EU aber nicht zugelassen“, so Mussner. Ebenso müssten geeignete Auflagen vom Staat genehmigt werden, denn dieser sei für die Autobahn zuständig.