Donnerstag, 19. Januar 2017

Matura 2018: Das sind die Neuheiten

Die Grundzüge der neuen Matura stehen: Es soll nur mehr 2 schriftliche Arbeiten geben, bei der Punktebewertung wird der Bildungsweg der vergangenen 3 Schuljahre höher bewertet als bisher, und um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist nicht mehr eine 6 in allen Fächern nötig. Nun beginnen die Diskussionen zu den Entwürfen des Ministeriums, und da wird auch Südtirol mitzureden haben, kündigt Landesrat Philipp Achammer an.

Die Grundzüge der neuen Matura stehen.
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Die Grundzüge der neuen Matura stehen.

Dass es die neue Unterrichtsministerin Valeria Fedeli mit der Reform der Abschlussprüfung so eilig hatte, hat einen Grund: Innerhalb Montag mussten die gesetzesvertretenden Dekrete in Umsetzung der Schulreform „La buona scuola“ erlassen werden. Deshalb beginnen die Diskussionen, also die Einholung aller Gutachten zu den Reformplänen, erst jetzt, erklärt Schullandesrat Philipp Achammer.

In mehreren Punkten übernimmt Fedeli die Reformpläne ihrer Vorgängerin Stefania Giannini: Demnach wird es ab 2018 nur mehr 2 schriftliche Prüfungen geben: jene in der Muttersprache und  in einem schulspezifischen Fach. Gestrichen wird die dritte schriftliche Arbeit, das Fächerbündel - und  damit auch die Arbeit in der Zweitsprache, die nur in Südtirol zusätzlich als Teil der dritten schriftlichen Arbeit geschrieben wird.

Nun stellt sich die Frage, in welcher Form die Zweitsprache künftig bei der Matura geprüft werden soll. 

D/wib

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol