Donnerstag, 06. Februar 2020

Maut zwischen Bozen Nord und Bozen Süd bleibt aufrecht

Laut SVP-Fraktionsvorsitzenden Gert Lanz habe die fehlende Kompromissbereitschaft vonseiten des Team K die Abschaffung der Autobahnmaut zwischen Bozen Nord und Bozen Süd verhindert. „Wir wollten durch einen Abänderungsantrag, ein Monitoring zu den Auswirkungen auf die Stadt Bozen erwirken, doch Team K winkte ab und der Beschlussantrag wurde nicht genehmigt“, berichtet Lanz.

Die Maut zwischen Bozen Nord und  Bozen Süd wird nicht abgeschafft.
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Die Maut zwischen Bozen Nord und Bozen Süd wird nicht abgeschafft. - Foto: © eg - Erika Gamper

„Wir können eine derartige Entscheidung auch nicht ohne Absprache mit der Stadtgemeinde Bozen treffen“, so der SVP-Fraktionsvorsitzende.


Eine Abschaffung der Autobahnmaut auf der A 22 zwischen Bozen Süd und Bozen Nord könnte vor allem für Pendler sehr attraktiv sein. Allerdings müssten vorher die zu erwartenden Auswirkungen auf die Stadt überprüft werden.

„Eine Maßnahme wie diese, ist einschneidend und kann nicht einfach gestartet werden, ohne vorher alle damit zusammenhängenden Faktoren ganz klar unter die Lupe zu nehmen. Das gehört zu einer guten Verkehrspolitik. Vor allem in Bozen sei die Situation delikat – hier müssen Zusammenhänge geprüft, bereits geplante Verkehrsprojekte mitberücksichtigt und die Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr, sowie auf die Autobahn überprüft werden“, betont Lanz. Ziel sei es schließlich, Verkehr zu verhindern und nicht Verkehr zu verlagern.

Die Anregung der SVP-Fraktion, einen entsprechenden Änderungsantrag zum Beschlussantrag auszuarbeiten, wurde von Team K nicht aufgegriffen. Wieder einmal fehlte es an Kompromissbereitschaft und gutem Willen. Lanz bedauert diese Art der Zusammenarbeit. „Team K widerspricht hier den Werten, die es ständig predigt und umgeht wesentliche Aspekte einer soliden Sachpolitik. Das ist nicht „auf Augenhöhe mit den Menschen„. Darunter verstehe ich etwas anderes“, so Gert Lanz.

stol