<h3> 162.000 Menschen auf der Flucht </h3> Nach Informationen des Senders stieg die Zahl der vor den Kämpfen in Sheikh Maqsoud und in einem weiteren Stadtteil geflohenen Menschen auf 162.000. Die seit Tagen andauernden Kämpfe in Aleppo gelten als die schwersten seit dem Sturz des Langzeitmachthabers Bashar al-Assad vor gut einem Jahr. In der Nacht auf Freitag war es für einige Stunden zu einer Waffenruhe gekommen. Diese sollte nach Angaben der Regierung zu einem freiwilligen Abzug kurdischer Kämpfer aus der Millionenstadt dienen.<BR /><BR />Von kurdischer Seite wurde jedoch betont, man habe nicht vor, abzuziehen. Die Armeeführung forderte laut der staatlichen Nachrichtenagentur SANA die kurdischen Kämpfer auf, sich zu ergeben, wenn sie am Leben bleiben wollten.<BR /><BR />Große Teile im Nordosten Syriens werden noch immer von der kurdisch dominierten Miliz SDF (Syrian Defence Forces) kontrolliert. Diese hatten eine führende Rolle beim Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gespielt und waren dabei ein enger Verbündeter der USA. In Aleppo beschränkt sich der Einfluss kurdischer Milizen auf die Stadtviertel, die von der Minderheit geprägt sind. Die syrische Regierung will das aber nicht mehr länger dulden.