„Wir sprechen hier von einer Organisation und einer direkten Absicht, die Wahlergebnisse und den Willen der Bürger zu untergraben“, sagte Staatsanwalt Kryeziu. Betroffen seien rund 70.000 abgegebene Stimmzettel.<BR /><BR />Bei der vorgezogenen Parlamentswahl Ende Dezember hatte die Partei VV von Ministerpräsident Albin Kurti vorläufigen Ergebnissen zufolge mehr als 51 Prozent der Stimmen geholt. Ein endgültiges Wahlergebnis steht wegen der laufenden Neuauszählung bisher aus. Kurtis Partei hatte bei der vorherigen Wahl im Februar vergangenen Jahres 42 Prozent der Stimmen geholt. Seitdem scheiterte jede Regierungsbildung. Die Neuwahl sollte einen Ausweg aus der Krise bringen.<BR /><BR />Die frühere serbische Provinz Kosovo hatte sich 2008 und damit knapp ein Jahrzehnt nach dem Kosovo-Krieg für unabhängig erklärt und ist damit das jüngste Land Europas.