Zusätzliche Einkommen führen häufig zu einer höheren Steuerbelastung und mindern so den finanziellen Anreiz, weiter beruflich aktiv zu bleiben. „Das schreckt ab und ist kontraproduktiv - sowohl für die Betroffenen als auch für die gesamte Wirtschaft“, so von Dellemann.<BR /><BR />Die Generation 60+ sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert konkrete Reformen. „Im Mittelpunkt stehen eine faire Besteuerung von Pension und Erwerbseinkommen, geringere Abgaben sowie gezielte Anreizmodelle für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betont von Dellemann. Ziel sei es, die Entscheidung für ein längeres Arbeitsleben bewusst zu erleichtern.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74658167_quote" /><BR /><BR />Das Potenzial sei groß, heißt es von den SVP-Senioren: „Wer länger arbeitet, stärkt nicht nur die eigene finanzielle Situation, sondern trägt auch dazu bei, das Sozialsystem zu stabilisieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Unternehmen wiederum profitieren von Erfahrung, Know-how und Kontinuität.“<BR /><BR />Positiv bewertet werde der genehmigte Begehrensantrag „Anreize für längeres Arbeiten im Alter schaffen“. Für die Generation 60+ sei dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.<BR /><BR />„Jetzt braucht es Konsequenz“, fordert von Dellemann. „Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf gesamtstaatlicher Ebene geregelt werden, muss der Druck auf Rom erhöht werden.“ Gleichzeitig müsse das Anliegen sowohl bei den Parlamentariern als auch in der Regionen Konferenz konsequent vorangetrieben und mit allen politischen Mitteln verfolgt werden.<BR /><BR />„Die Botschaft ist klar“, so von Dellemann: „Längeres Arbeiten darf kein Nachteil sein, sondern muss zur echten Chance werden - für die Menschen, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt.“