Als erste Maßnahme gibt es bereits eine Aufstockung an Personal, gerade in jenen Orten, wo es brennt: Dazu zählen vor allem Bozen und Leifers.<BR /><BR />Wie Schullandesrat Philipp Achammer informiert, ist gerade an städtischen Schulen, in denen der Ausländeranteil mindestens 15 und maximal 27 Prozent beträgt, mit einem Mehr an Ressourcen für die Sprachförderung ausgestattet worden. Sprich, es gibt dort in diesem Jahr mehr Lehrpersonal. In Bozen sind es insgesamt rund 9 Stellen mehr als im Vorjahr, verteilt auf die verschiedenen Sprengel, in Leifers rund 2,5 Stellen.<BR /><BR />Der Landtag hatte bereits abgesegnet, dass die Beratungsgespräche vor Einschreibung in die Schule verpflichtend werden. Wer sich nach dem Gespräch trotz gegenteiliger Empfehlung entscheidet, sein Kind an eine deutsche Schule zu schicken, wird nun auch verpflichtet, einen Sprachkurs zu absolvieren. Das gilt für das betroffene Kind und seine Eltern. Wie das genau ablaufen wird, wird derzeit ausgetüftelt. Sicher ist, dass die Kurse an den Schulen stattfinden werden. <BR /><BR />Weil gerade in Gries die Diskussion mit begonnen hat, wartet natürlich auch Direktorin Lieselotte Niederkofler mit Spannung auf die Ergebnisse: „Besonders in Sachen Einsetzung einer paritätischen Kommission hoffen wir, dass diese nun ernannt wird, damit sie im Ernstfall zum Einsatz kommen kann“, sagt sie. Schulintern gab es 80 Prozent Zustimmung für einen entsprechenden Beschluss. Es sei zu sehen, ob die zusätzlichen Lehrpersonen ausreichend seien. <BR /><BR />Stadträtin Johanna Ramoser erklärt, dass sie nach Mariä Himmelfahrt über die Details der Umsetzung des Omnibussgesetzes informiert werden. Dann werde sich auch die Bozner SVP in der Arbeitsgruppe die Vorschläge anschauen und mit Landesrat Achammer besprechen. „Wir sind klar für die Einsetzung der paritätischen Kommission“, sagt sie,