Mittwoch, 09. Dezember 2020

Menschenrechte in Zeiten des Coronavirus

Am 10. Dezember ist der internationale Tag der Menschenrechte. Diesen Anlass nutzt der SVP-Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler, um an die Rechte und Pflichten eines jeden einzelnen in einer solidarischen Gesellschaft zu erinnern.

Helmuth Renzler.
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Helmuth Renzler. - Foto: © oliver oppitz photography
Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, politischer Haltung, Geschlecht, Geburt und Sprache stehen jedem Menschen dieselben Rechte zu. Alle Menschen werden frei und gleich an Würde und Rechten geboren, sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Menschenrechte vs. Coronavirus

Das Jahr 2020 ist weltweit geprägt von der COVID-19-Pandemie. Auch in Südtirol mussten zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, um die Gesundheit zu schützen. Viele Menschen haben sich an die Vorgaben gehalten, aber es gab auch kritische Stimmen. So wurde unter anderem von einem Eingriff in die Menschenrechte gesprochen.

„Der Begriff Menschenrechte erlangt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Die Verordnungen dienen dem Zweck, die Gesundheit von uns allen zu schützen. Und Gesundheit ist unser oberstes Gut. Deshalb mussten zum Teil auch harte Maßnahmen ergriffen werden, um die Virusverbreitung einzudämmen“, sagt Helmuth Renzler.
Gesellschaft muss zusammenhalten

Hauptverantwortung liegt derzeit im Schutz der Gesundheit

„Wir müssen jetzt zusammenhalten, um einen neuen Anstieg der Infektionen zu vermeiden. Jedem von uns ist klar, dass dies Einschnitte mit sich bringt. Jeder Mensch hat dieselben Rechte, aber auch dieselben Pflichten. Im Moment liegt unsere Hauptverantwortung im Schutz der Gesundheit“, bringt es Helmuth Renzler auf den Punkt.

„Je niederer wir die Infektionskurve halten, desto schneller können wir in ein freies Leben ohne Einschränkungen zurückkehren. Und das ist wohl im Sinne eines jeden einzelnen Einwohners Südtirols“, fasst Renzler zusammen.

stol