Freitag, 24. März 2017

Meran: Bürgermeister Rösch bekräftigt Position zu Solland Silicon

Am Freitagvormittag hat sich Paul Rösch mit einer Gewerkschafter-Delegation getroffen, die vor dem Meraner Rathaus zu einer Protestkundgebung aufgerufen hatte. Im Anschluss bekräftigte er seine Position zur Lage der Solland Silicon.

Am Freitag bekräftigte Paul Rösch seine Position zur Lage der Solland Silicon.
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Am Freitag bekräftigte Paul Rösch seine Position zur Lage der Solland Silicon. - Foto: © D

„Wenn sich bei der anstehenden Versteigerung ein solides Unternehmen findet, das die geforderte Summe für die bestehende Fabrik aufbringt und die Anlagen vor allem sicherheitstechnisch wieder auf Vordermann bringt, geht das in Ordnung“, erklärte Rösch.

Auf weitere Jahre des Stillstands wie unter Massimo Pugliese, in denen die Sicherheit der Fabrik und damit aller umliegenden Gemeinden fraglich sei, könne man jedoch gerne verzichten, so Merans Bürgermeister.

In diesem Fall sei eine Bonifizierung des Areals und die Einrichtung einer neuen Gewerbezone besser für Meran: „Ein neues Gewerbegebiet wäre eine nachhaltige Lösung für Meran und würde gleichzeitig auch neue Arbeitsplätze schaffen“, hielt Rösch fest.

Die von den Gewerkschaftern genannten Summen für die Bonifizierung wies Rösch entschieden zurück: „Wenn die Bonifizierung tatsächlich 500 oder 600 Millionen Euro kosten würde, müssten wir ja erst recht aktiv werden. Wir können schließlich nicht den kommenden Generationen unseren Giftmüll hinterlassen.“

Der Bürgermeister betonte, dass sich seine Position in dieser Sache nicht geändert habe: „Ich bin ja mit meiner Meinung nicht allein. Der Mehrheit der Meranerinnen und Meraner ist durchaus bewusst, dass von diesem Pulverfass eine gewisse Gefahr ausgeht. Und auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden wissen das.“

stol

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