Freitag, 09. Februar 2018

Meran: Videokameras für verkehrsberuhigte Zone

Am kommenden Montag, 12. Februar, werden für eine 30-tägige Testphase Videokameras zur Überwachung der Zufahrten der verkehrsberuhigten Zone in der Altstadt angebracht.

Die Postbrücke in Meran ist einer der 4 Standorte der Videoüberwachung. - Foto: Gemeinde Meran
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Die Postbrücke in Meran ist einer der 4 Standorte der Videoüberwachung. - Foto: Gemeinde Meran

Die Überwachungskameras erfassen das Kennzeichen jedes Fahrzeuges, das durchfährt und leitet es an ein System weiter, das überprüft, ob für das Fahrzeug eine Genehmigung vorliegt. Bürgermeister Paul Rösch sieht darin eine Entlastung der StadtpolizistInnen, damit denen mehr Zeit für andere Aufgaben bleibt.

Die 4 Standorte der Videoüberwachung

Die 4 Punkte der digitalen Überwachung sind die Postbrücke, Kreuzunhg obere Freiheitsstraße/Theaterplatz, Galileistraße und Passeirer Tor. In den ersten 30 Tagen wird das System getestet, Strafen werden dabei noch nicht verhängt. Deshalb werden in dieser Testphase auch noch Beamte der Stadtpolizei vor OPrt Kontrollen durchführen.

So funktioniert das System

Unterhalb der Videokameras wurden die Zeiten und Bedingungen angegeben, zu denen die Einfahrt in die verkehrsbeschränkte Zone erlaubt ist. Außerdem zeigt ein Display an, ob das System aktiv oder inaktiv ist: Leuchtet ein grünes Licht, ist die Durchfahrt erlaubt; ein rotes Licht zeigt an, dass nur Berechtigte durchfahren dürfen.

Mit dem neuen System wird auch eine Mitführung der Genehmigung in Papierform nicht mehr nötig sein. Genehmigungen erhalten Taxis und Anrainer, sowie Menschen in Besitz eines Invalidenausweises. Auch Menschen die dringende Gründe oder einen Notfall vorweisen können, können eine Genehmigung beantragen. 

stol

stol