Die 39-jährige Zeller, aktuell Vize-Bürgermeisterin der Kurstadt, konnte 33 Prozent der Stimmen einfahren (5.005). Und damit sogar noch mehr als Dal Medico, der mit 4809 Stimmen (31,7 Prozent) knapp dahinter landete. Mit diesem starken Ergebnis nährt Zeller die Hoffnungen der SVP, das Bürgermeisteramt in Meran zurückerobern zu können. Ulrike Ceresara (23,2 Prozent), Elena De Molin (9,5 Prozent) und Jasmine Netschada (2,7 Prozent) verpassten den Einzug in die Stichwahl hingegen deutlich.<BR /><BR />Bei den Listenstimmen konnte die SVP ebenfalls stark abschneiden: Mit 29,7 Prozent und plus 10,3 Prozent platziert sie sich mit großem Abstand an der Spitze, vor „Alleanza per Merano Dal Medico Sindaco“ und den Grünen (12,7 Prozent).<h3> Meraner hatten die Qual der Wahl</h3>Der amtierende Meraner Bürgermeister Dario Dal Medico trat bei der Gemeindewahl mit der eigenen Liste „Sindaco Dal Medico Bürgermeister“ an. Dazu scharte er 21 Kandidaten um sich. Außerdem wurde er von den Listen „Alleanza per Merano Dal Medico Sindaco“ und „La Civica per Merano Dal Medico Sindaco“ unterstützt.<BR /><BR />Die amtierende Vize-Bürgermeisterin Katharina Zeller hatte ein 30-köpfiges Kandidaten-Team der SVP hinter sich. Außerdem wurde sie als Bürgermeister-Kandidatin auch von der Liste „Mutiges Merano Coraggiosa“ unterstützt.<BR /><BR />Die Süd-Tiroler Freiheit trat in Meran mit 3 Frauen, 8 Männern und einer eigenen Bürgermeisterkandidatin an: Jasmine Netschada. Das Mitte-Links-Bündnis bestehend aus Grüner Stadtliste, PD, Team K, Die Linke und 5-Sterne-Bewegung trat bei der Wahl am Sonntag mit der Bürgermeister-Kandidatin Ulrike Ceresara an. Die Lega und Fratelli d'Italia schickten mit Elena Da Molin eine gemeinsame Kandidatin ins Rennen um das höchste Gemeindeamt in der Passerstadt.<h3> Wermutstropfen Wahlbeteiligung</h3>Der Wermutstropfen in Meran war – wieder einmal – das relativ geringe Interesse vieler Wähler. Die Meranerinnen und Meraner zog es diesmal trotz großer Auswahl noch weniger an die Urnen als vor 5 Jahren. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 49,3 Prozent, nach 52,0 Prozent im Jahr 2020. <h3> Rückblick: So lief die vorgezogene Neuwahl 2021</h3>Nach den Gemeinderatswahlen im Jahr 2020 hatte es eine Stichwahl gegeben, aus der der amtierende Bürgermeister Paul Rösch (Liste Grüne/Rösch) siegreich gegen Herausforderer Dario Dal Medico (Bürgerlisten „la Civica per Merano“ und „Alleanza per Merano“) hervorging – mit einem hauchdünnen Vorsprung von 37 Stimmen. Allerdings scheiterte Rösch im Anschluss an der Bildung einer Stadtregierung, weshalb die Meraner und Meranerinnen 2021 erneut an die Urnen gerufen wurden.<BR /><BR />Das Ergebnis führte erneut zur Stichwahl zwischen Rösch und Dal Medico – diesmal aber mit anderem Ausgang: Diesmal hatte Dal Medico die Nase vorne und schaffte den Sprung ins Bürgermeisteramt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1160292_image" /></div> <BR /><BR />Im Meraner Gemeinderat saßen seit der Neuwahl 2021 10 Vertreter der Liste Rösch/Grüne, Alleanza per Merano stellte 7 Räte ebenso die SVP. 5 Sitze hatte La Civica per Merano inne, 2 der PD und jeweils einen Sitz hatten Fratelli d'Italia, Lega, Enzian, Team K und Ökosoziale Linke.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/p/gemeinderatswahlen-einegemeinde?gemeinde=51" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Eine übersichtliche Grafik mit allen Ergebnissen in Meran finden Sie hier.</a></b><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/p/gemeinderatswahlen-allebuergermeister" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier finden Sie eine Übersicht mit allen frisch gewählten Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen in Südtirol.</a></b><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/spezial/gemeinderatswahlen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Artikel zu den Gemeinderatswahlen 2025 finden Sie hier.</a></b>