Die Menschen seien wohlauf und sollten in einen griechischen Hafen gebracht werden, berichtete der staatliche griechische Rundfunk (ERT) am Samstag unter Berufung auf die Küstenwache der kleinen griechischen Hafenstadt Pylos. Das Boot habe sich rund 80 Seemeilen westlich der Halbinsel Peloponnes in westlicher Richtung bewegt.Mit von Schleusern organisierten Überfahrten aus Griechenland oder der Türkei direkt nach Italien versuchen Migranten, die weitgehend geschlossene Balkanroute zu umgehen und auf diesem Weg nach Westeuropa zu gelangen.Schleuserbanden machen damit „goldene Geschäfte“, sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.dpa