Trotzdem gibt es Kritik an den geplanten Ausgaben – etwa von der Grünen Brigitte Foppa. Kritik, dass damit schon wieder viel Geld für Straßenbauprojekte ausgegeben wird, lässt Alfreider aber nicht gelten. <BR /><BR /><Vorspann>„Sicherheit war das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Projekte“, betont der Landesrat. Weitere wichtige Kriterien waren die Stärkung der Öffis und die Verbesserung der Verkehrsflüsse dort, wo es täglich staut.</Vorspann><BR /><BR />So kann mit dem Geld ein Kreisverkehr an 2 Stellen bei der MeBo-Einfahrt Eppan finanziert werden – damit wird eine der gefährlichsten Kreuzungen Südtirols entschärft. Und auch die Trassenverlegung der Staatsstraße in Graun dient der Verbesserung der Sicherheit, sagt Alfreider.<h3> Größter Betrag für Bozen</h3>Von den 82,39 Millionen Euro geht der größte Betrag in die „Anpassung der Einsteinstraße in Bozen“ – mit 30 Millionen Euro. Dort sollen bei der Kreuzung mit der Galvanistraße eine Unterführung und ein neuer Kreisverkehr entstehen. Der kleinste Betrag soll mit 10,70 Millionen Euro in die Verlegung der Staatsstraße in Graun fließen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006943_image" /></div> <BR /><BR /> Ziel ist es nun, diese Projekte so schnell wie möglich umzusetzen, sagt Alfreider. Mit dem Geld aus dem FSC-Fonds habe man versucht, Projekte im Süden und Westen Südtirols zu finanzieren, da die Gelder für Olympia 2026 im Osten eingesetzt würden, erklärt der Landesrat.<BR /><BR /> In den nächsten Jahren wolle man noch weitere Projekte einreichen, um erneut Geld aus Rom zu erhalten: Projekte für eine Umfahrung in Rabland, eine Unterführung in Gisse (St. Sigmund/Pustertal), für Radwege und Sicherungen im Unterland sowie Sicherheitsmaßnahmen im Wipptal.