Das afghanische Kabinett verurteilte den Angriff am Montag als „nicht zu rechtfertigen“. Unter den Opfern seien vier Frauen und ein Kind, erklärte die Regierung in einer Pressemitteilung. Neben den 33 Toten gebe es zwölf Verletzte.Die von der NATO geführte Afghanistan-Schutztruppe ISAF bestätigte, am Sonntag sei in Zentralafghanistan eine Gruppe von Fahrzeugen angegriffen worden, in denen Aufständische vermutet worden seien. Tatsächlich hätten sich in den Autos aber auch Frauen und Kinder befunden. „Wir sind sehr traurig über den Verlust unschuldiger Leben“, erklärte ISAF-Kommmandant McChrystal am Montag. Zur Zahl der Toten äußerte sich die ISAF nicht. Der Angriff ereignete sich nach afghanischen Angaben im Grenzgebiet der Provinzen Uruzgan und Daykundi. Die NATO-Schutztruppe leitete gemeinsam mit der afghanischen Regierung eine Untersuchung ein.apa/apn/dpa