Samstag, 02. November 2019

Mehr als 50 Tote bei Angriff von Rebellen in Mali

Bei einem Überfall von mutmaßlichen Islamisten auf einen Stützpunkt der Armee im Süden von Mali sind am Freitag nach offiziellen Angaben mindestens 50 Soldaten ums Leben gekommen.

Bei einem Überfall sind rund 35 Menschen ums Leben gekommen.
Bei einem Überfall sind rund 35 Menschen ums Leben gekommen. - Foto: © shutterstock

Bei einem der schwersten Angriffe auf die Armee im westafrikanischen Mali sind mehr als 50 Soldaten getötet worden. Bei dem „Terrorangriff“ auf einen Militärstützpunkt in Indelimane im Gebiet Ménaka nahe der Grenze zu Niger seien 53 Soldaten und ein Zivilist gestorben, teilte der malische Kommunikationsminister Yaya Sangaré am Freitagabend via Twitter mit.

Es gebe „10 Überlebende“ und „bedeutende materielle Schäden“, erklärte Sangaré. Die Armee hatte zuvor in einer vorläufigen Bilanz von 35 getöteten Soldaten gesprochen. Die Lage in Indelimane sei mittlerweile unter Kontrolle, erklärte die Armee auf ihrer Facebook-Seite.

Mitte Oktober bereits 38 Tote

Zuletzt waren Anfang Oktober mindestens 38 malische Soldaten bei einem Angriff von mutmaßlichen Islamisten auf 2 Armeestützpunkte nahe der Grenze zu Burkina Faso ums Leben gekommen.

In den Staaten der Sahelzone – einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt – sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben dem Islamischen Staat oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen.

dpa/apa/afp

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