Dienstag, 27. März 2018

Minority SafePack: Grüne ermutigen zu letztem Kraftakt

Die Sammlung von Unterschriften für die Bürgerinitiative des Minority SafePack geht in die Zielgerade; bis zum 3. April muss die erforderliche Million erreicht sein, um eine Behandlung in der EU-Kommission zu ermöglichen.

Brigitte Foppa, Co-Landesvorsitzende der Grünen ruft zusammen mit Tobe Planer zum Unterschreiben auf.
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Brigitte Foppa, Co-Landesvorsitzende der Grünen ruft zusammen mit Tobe Planer zum Unterschreiben auf.

Die Grünen um Tobe Planer und Brigitte Foppa, Co-Landesvorsitzende Verdi Grüne Verc stehen nicht an vorderster Front der MSP-Promotoren und Befürworter, auch weil offensichtlich ist, dass für einige der lautesten Unterstützer nicht der Solidaritätsgedanke mit anderen Minderheiten Europas im Vordergrund steht, sondern die eigene politische Positionierung.

In der Sache selbst teilen die Grünen aber das Anliegen und rufen zur Abgabe von Unterschriften online oder direkt in den Gemeinden auf:

Der Schutz von Minderheiten und ihre Förderung sind in Südtirol stete Anliegen, noch mehr aber in vielen EU-Ländern, wo der Minderheitenschutz schwach entwickelt ist, ja sogar auf Gegnerschaft trifft.

Respekt von Minderheiten

Da die gute Entwicklung Südtirols auf dem Respekt von Minderheiten, aber auch auf dem ausgewogenen Verhältnis und der Gleichberechtigung der Sprachgruppen beruht, kennen die Südtiroler die Notwendigkeit eines gut ausgebauten Minderheitenschutzes.

Daher sind die Ziele der Petition unterstützenswert. Eine möglichst hohe Zahl von Unterschriften stärkt die europäische Vielfalt und die Rechte von Minderheiten, auch gegen den wachsenden Druck von Nationalismus und Zentralismus; daher ermutigen auch die Grüne zur Abgabe der nötigen Unterschriften in der aktuellen Schlussphase.

stol

stol