Durch die Kandidatur der Freiheitlichen trete in Waidbruck eine zweite Liste an, was in einer Demokratie für die Meinungsvielfalt wohl grundsätzlich positiv sei. "In Waidbruck wird damit Neuland beschritten, woran sich einige erst gewöhnen müssen. Da die Freiheitlichen keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten aufgestellt haben, erbrachten sie dadurch bereits eine gewisse Vorleistung bezüglich einer künftigen Zusammenarbeit. Während also die Freiheitlichen sehr wohl eine Mitarbeit im Interesse der Dorfgemeinschaft anstreben, lehnt Rabanser eine solche bereits im Vorfeld ab", kritisiert Leitner.Mit seiner Drohung, im Falle einer mangelnden klaren Mehrheit das Amt des Bürgermeisters nicht anzunehmen, zeige er sein wahres Gesicht. "Ws geht ihm nicht um den Gemeindefrieden und um Zusammenarbeit, sondern um die alleinige Macht", schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag und Ehrenobmann der Freiheitlichen, Pius Leitner, in einer Stellungnahme. Man brauche sich nur die Wahlwerbung der beiden Parteien anzuschauen, um zu verstehen, welche Ausrichtung jeweils verfolgt werde. Die Freiheitlichen hätten klare Programmpunkte vorgelegt, die SVP beschränke sich auf Angstmacherei und Drohungen. Dies gehe so weit, dass Rabanser den Gemeindebürgern von Waidbruck einzureden versuche, es stehe die Eigenständigkeit der Gemeinde auf dem Spiel, kritisiert Leitner.