Mittwoch, 21. Oktober 2020

Mit dem Rad in die Landeshauptstadt: Konzept mit den Gemeinden

Leifers, Eppan und Terlan sollen bessere Radanbindungen an Bozen bekommen. Darauf haben sich die Gemeindevertreter mit Landesrat Alfreider geeinigt. Nun ist ein gemeinsames Konzept in Ausarbeitung.

Fahrradmobilität soll als Alternative zur Fahrt mit dem  Pkw gefördert werden.
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Fahrradmobilität soll als Alternative zur Fahrt mit dem Pkw gefördert werden. - Foto: © shutterstock
Es ist eines der großen Vorhaben der Landesregierung, wenn es um die künftige Mobilität im Land geht: Die Förderung der Fahrradmobilität als Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Pkw. Aufholbedarf gibt es unter anderem bei der Fahrradanbindung der Gemeinden Leifers, Eppan und Terlan an Bozen.

„Wenn wir die Menschen davon überzeugen wollen, den eigenen Pkw zu Hause stehen zu lassen und Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen, dann müssen die Voraussetzungen stimmen. Gerade was die Fahrradanbindung von Leifers, Eppan und Terlan in die Landeshauptstadt betrifft, gibt es noch Aufholbedarf. Dieser soll nun gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden analysiert und behoben werden“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Gemeinsames Konzept für bessere Radanbindung

Gemeinsam mit dem Bozner Bürgermeister Renzo Caramaschi, dem Eppaner Bürgermeister Wilfried Trettl, dem Terlaner Bürgermeister Hansjörg Zelger, dem Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi und dem Verkehrsexperten Stefano Ciurnelli hat man sich nun darauf geeinigt, ein Projekt zu starten, koordiniert vom Bereich Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG.



„Wir haben gemeinsam mit Vertretern der lokalen Wirtschaft und der Landesverwaltung umfassende Daten erhoben und etwa die Pendlerströme analysiert“, erklärt Bereichsleiter Harald Reiterer: „Nun geht es darum, gemeinsam mit den Gemeinden vor Ort die Situation zu analysieren und Ideen zu entwickeln, um die wichtigsten Fahrrad-Pendlerrouten – darunter auch die Anbindung an das Bozner Krankenhaus – optimal zu gestalten.“

Neben mittelfristigen Maßnahmen ist ein wichtiges Ziel, auch möglichst kurzfristig die Bedingungen für Radfahrende zu verbessern – beispielsweise durch die Anwendung einiger Neuerungen aus dem Straßenverkehrskodex auf bestehende Straßen und Wege. So können nun auch Radstreifen entlang von Straßen oder im urbanen Bereich vorgesetzte Haltelinien für Radfahrer verwirklicht werden. Ganz generell geht es darum, die alltäglichen Pendlerstrecken für Radfahrer aus dem Umland nach Bozen möglichst kurz und sicher zu gestalten.

lpa