„Sollten uns die Bozner bei den Gemeinderatsahlen am 4. Mai ihr Vertrauen schenken, werden wir jährlich an jedem 4. Mai der kommenden Legislatur eine Bilanz ziehen, um den Bürgern zu erklären, was wir gemacht haben, was nicht und warum nicht“, erklärte Corrarati (58), der von Forza Italia, Lega, der „Civica Bolzano per Corrarati sindaco“ und Fratelli d’Italia (FdI) unterstützt wird. <BR /><BR />Die Landtagsabgeordnete Anna Scarafoni, FdI-Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahlen, verwies auf der Pressekonferenz auf durchschnittlich „60 Polizeieinsätze pro Tag in Bozen“ und forderte „null Toleranz und mehr Befugnisse für die Stadtpolizei, um Probleme lösen zu können, die sich schnell lösen lassen.“<BR /><BR />Auch Paolo Zenorini, Chef der Lega in Südtirol, forderte mehr Kompetenzen für die Gemeindepolizisten. „Wenn Baracken oder Zelte aufgebaut werden, sollte die Stadtpolizei umgehend eingreifen können, auch weil dort häufig Drogen oder Diebesgut dort gefunden wird“, betonte Zenorini. Jeder, der im Winter eine öffentliche Schlafstelle brauche, solle eine Unterkunft erhalten. „Aber Bozen ist nicht das Hotel für halb Norditalien“, kritisierte Zenorini. „Jene die kein Obdach haben, müssen auf mehrere Ortschaften verteilt werden“, so der Lega-Chef, der auch auf eine „Umfahrung für die Landeshauptstadt“ im Programm verwies. „Wenn es regnet, steht Bozen still. Für eine Umfahrung wird es Zeit brauchen, aber mit einer Ausweitung der Gratis-Maut auf der A22 könnte ein Teil des Verkehrs von Bozen ferngehalten werden.“ <h3> „3000 neue Wohnungen nötig“</h3>Landesrat Christian Bianchi, Koordinator für Forza Italia in Südtirol, verwies auf den Bedarf für die Ausweisung neuer Flächen zum „Bau von 3000 neuen Wohnungen in Bozen und die dafür notwendigen Dienstleistungen, also Kindergärten, Schulen und auch Sporteinrichtungen für die Jugend, denn jeder Euro, der in den Sport fließt, ist ein Euro weniger, der im sozialen Bereich ausgegeben werden muss.“ <BR /><BR />Um neue Bauflächen auszuweisen, will Claudio Corrarati auf bereits verbaute Flächen ebenso setzen wie auf „neue Areale. Ein Nein dazu ist für uns nicht akzeptabel“, unterstrich der Mitte-rechts-Bürgermeisterkandidat, der zum Thema aber auch auf den Gemeindeentwicklungsplan verwies, „den die Gemeinde wohl erst im Sommer vorlegen wird.“