Nach einem wechselhaften Wahlkampf, der die politische Spaltung Liguriens deutlich machte, konnte die Mitte-Rechts-Koalition schließlich einen Sieg erringen: Während die Mitte-Links-Kräfte in der zentralen Ostregion, insbesondere in Genua und La Spezia, punkten konnten, blieben Savona und vor allem Imperia fest in der Hand der Mitte-Rechts-Partei. Dies sei auch Claudio Scajola zu verdanken, dessen Einsatz – beginnend mit seiner Unterstützung für Marco Bucci – maßgeblich zum Erfolg beitrug. Bucci ist seit 2017 Bürgermeister von Genua. 2023 wurde er wiedergewählt. <h3> Knappes Ergebnis</h3>Das Ergebnis der diesjährigen Regionalwahl war knapp: Bucci konnte 48,4 Prozent der Stimmen einholen. Sein Rivale Andrea Orlando, früheres Mitglied der Sozialdemokraten und Ex-Umwelt- und Justizminister, erzielte 47,7 Prozent der Stimmen. Insgesamt 9 Kandidaten waren ins Rennen um die Führung der Region gegangen, Bucci galt von Anfang an als Favorit.<h3> Meloni jubelt: „Er wird für das Wohl aller arbeiten“</h3><div class="img-embed"><embed id="1090050_image" /></div> <BR /><BR />„Herzlichen Glückwunsch an Marco Bucci zu seinem Sieg bei den Regionalwahlen in Ligurien! Einmal mehr ist es der vereinigten Mitte-Rechts-Partei gelungen, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen. Ihr Vertrauen in unsere Politik und die Realisierbarkeit unserer Projekte wurde erneut bestätigt“, schrieb Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in den sozialen Medien. Sie betonte, dass Ligurien unter Bucci einen fähigen und entschlossenen Verwalter haben werde, der sich unermüdlich für das Wohl aller Ligurer einsetzen werde, „mit demselben Engagement, das unser Handeln in ganz Italien leitet“.<BR /><BR />Auch Antonio Tajani äußerte sich zufrieden und sprach von einem „Sieg der guten Regierungsführung“. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1090053_image" /></div> <BR /><BR />Ligurien ist die 5. italienische Region, in der dieses Jahr Wahlen stattgefunden haben. In den Abruzzen, der süditalienischen Basilikata und im Piemont haben sich die Parteien durchgesetzt, die die Regierung Meloni unterstützen. Auf Sardinien hingegen konnte Alessandra Todde, die Kandidatin der Demokratischen Partei und der Fünf-Sterne-Bewegung, den Wahlsieg erringen.