Freitag, 17. September 2021

Mittelmeer-EU-Gipfel in Athen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

Am heutigen Freitag versammeln sich mehr als 3000 Polizisten in Athen, um das Treffen der Regierungschefs und Außenminister der EU zu sichern.

Die Regierungschefs und Außenminister der EU treffen sich am heutigen Freitag in Athen. - Foto: © ROLAND SCHLAGER

Mehr als 3000 Polizisten sind am heutigen Freitag in Athen im Einsatz, um das Treffen der Regierungschefs und Außenminister der 9 südlichen Staaten der EU zu sichern. Das Regierungsviertel im Zentrum der Stadt ist abgeriegelt, auch die Zufahrtsstraßen zum Flughafen werden zwischendurch vollständig gesperrt. Der sogenannte EUMED-9-Gipfel findet am Nachmittag statt.

Zunächst soll es in einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um die Klimakrise und die verheerenden Waldbrände in diesem Sommer gehen, die in vielen EU-Mittelmeerländern gewütet hatten. Außerdem steht das Thema Migration auf der Agenda – wegen der Afghanistan-Krise befürchten vor allem Griechenland, Zypern und Italien einen neuerlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen. Auch das Verhältnis zum Nachbarn Türkei sowie die gemeinsamen Interessen der Südstaaten innerhalb der EU sollen diskutiert werden.

Neben Ursula von der Leyen empfängt der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi sowie die Staatschefs Pedro Sanchez von Spanien, Andrej Plenkovic von Kroatien, Nikos Anastasiades von Zypern, Robert Abela von Malta, Janez Jansa von Slowenien und den portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva. Am Abend werden Statements der Gipfelteilnehmer erwartet.

apa

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