„Die nächsten Parlamentswahlen werden keine Routinesache, sondern ein historischer Termin für das Land sein, der eine neue Phase in unserem öffentlichen Leben einleiten wird“, sagte Montezemolo nach Medienangaben vom Donnerstag.Die Bewegung will in den nächsten Monaten beginnen, auch auf regionaler Ebene Wurzeln zu schlagenUnterne.hmer und Intellektuelle sollen sich an der Gruppierung beteiligen. Montezemolo hat die Stiftung Italia Futura im Vorjahr gegründet.„Die Italiener wollen an der neuen politischen Phase mit Verantwortungsbewusstsein teilnehmen, um unsere Demokratie neu aufzubauen. Wir wollen uns für eine starke und glaubwürdige Politik einsetzen“, sagte Montezemolo.Schon seit Jahren wird über mögliche Ambitionen des Großunternehmers spekuliert. Konkret wurden die Gerüchte im vergangenen Jahr, als er „Italia Futura“ ins Leben rief – und sich damit erstmals gesellschaftspolitisch konkret engagierte.Montezemolo, der früher auch dem mächtigen Industrieverband Confindustria vorstand und Präsident der Fiat-Gruppe war, wirkt als Wählermagnet und könnte mit seiner Initiative starkes politisches Interesse im orientierungslosen Mitte-Rechts-Lager wecken.Montezemolo verfolgt jedoch auch mehrere unternehmerische Projekte, fraglich ist daher, ob er bereit ist, sich ganz der Politik zu widmen.So steht die Bahngesellschaft NTV, zu deren Gründungsteam Montezemolo gehört, vor dem Start: Ab März an soll NTV in Konkurrenz zur italienischen Staatsbahn treten.