„Wir haben in unseren ersten drei Wochen Amtszeit alles Mögliche unternommen, uns steht jedoch noch eine riesige Arbeit bevor“, sagte Monti.Er bestritt, dass lediglich Arbeitnehmer und Pensionisten zu Opfern aufgerufen seien. Auch die reicheren Italiener seien aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten.Zur Bewältigung der Krise sei Wirtschaftswachstum besonders wichtig. Die Regierung werde sich stark bemühen, um Italiens Wirtschaft aktiv zu unterstützen. Zugleich werde sich seine Regierung in Brüssel einsetzen, um die EU-Politik zum Thema Wachstum zu ändern.Das Sparpaket sieht Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen und eine Pensionsreform vor. Monti will damit bis 2013 eine ausgeglichene Bilanz vorlegen. Montis Vorgänger Silvio Berlusconi kritisierte die Steuererhöhungen, die sich seiner Ansicht nach rezessiv auf die Wirtschaft auswirken werden.Kritik musste Monti auch von Lega Nord-Chef Umberto Bossi hinnehmen. „Der Sparplan wird Italien nicht retten, sondern ersinken lassen, weil es zu viele Abgaben enthält. Außerdem wird der Sparplan keine neuen Jobs schaffen“, kommentierte Bossi.