In einem TV-Interview in der Sendung Omnibus auf La7 erklärte der scheidende Premier am Montag, er sei für eine Senkung der IMU schon im laufenden Jahr. Die Abschreibung für die Erstwohnung solle von 200 auf 400 Euro steigen und auch die Abschreibung für zu Lasten lebende Kinder und Rentner solle bis zu einem Betrag von 800 Euro ermöglicht werden. Dies koste den Staat ca. zweieinhalb Milliarden Euro. Durch Kürzungen bei den laufenden Ausgaben im Umfang von drei Milliarden Euro könne man dies auffangen, so Monti.In seinem Wahlprogramm sei auch eine Irap-Senkung ab 2014 vorgesehen. Er wolle die Steuer vor allem auf mittlere und niedrige Einkommen senken. Ein weiterer Sparplan, eine “manovra”, im Frühjahr sei vorerst nicht notwendig, aber dies hänge vom Ausgang der Parlamentswahlen am 24. und 25. Februar ab.Monti betonte, dass Italien nach den Wahlen seine wirtschaftlichen und politischen Reformen weiterführen müsse. Ansonsten würde das Land einen hohen Preis zahlen. Der Wirtschaftsprofessor zeigte sich zuversichtlich, dass die Rezession in Italien bald zu Ende sei.stol