Er werde bei einem Wahlsieg auch die Einkommenssteuer IRPEF in den nächsten Jahren leicht senken. Zu den prioritären Aufgaben einer neuen Regierung gehöre auch die Änderung des Wahlrechts. Monti stellte sich am Samstag im Kurzmitteilungsdienst Twitter den Fragen der Wähler. Am Sonntag zeigte er sich mit seiner Gattin Elsa im Petersdom, als Papst Benedikt XVI. seinen Privatsekretär Georg Gänswein zum Bischof weihte.Priorität habe auch die Aufwertung der Rolle der Frau, „ohne die Italien nicht wachsen“ werde, erklärte Monti. Er fühle sich als „politischer Pionier“ und wolle die „Zivilgesellschaft mit sorgsam ausgewählten“ Politikern verbünden. Seine Politik (der Haushaltssanierung) wolle er fortsetzen: „In 13 Monaten haben wir gezeigt, was wir in den kommenden fünf Jahren machen können.“ Sollte er keine Mehrheit im Parlament bekommen, sei er offen für einen Dialog mit allen. Konkreteren Fragen wich Monti aus. Berlusconi warf Monti auf corriere.it vor, mit Steuererhöhungen die Wirtschaft zu schädigen. „Ich glaube, dass Monti ein Komparse ist, der bald die italienische Politik verlassen wird.“ Berlusconi will einen neuen Pakt mit der Lega schließen.mit