Dies versicherte Ministerpräsident Mario Monti in einer Ansprache vor Unternehmern und Bankern im Rahmen eines Treffens im Sitz der Mailänder Börse am heutigen Montag.„Wir waren umsichtig genug. Auch wenn die Rezession weiterhin anhalten sollte, wird kein Nachtragshaushalt notwendig sein“, versicherte Monti.Der Premier erklärte, Italien könne nicht allein wachsen. Italien brauche Europas Unterstützung, um Wirtschaftswachstum zu fördern. Zur Unterstützung des Aufschwungs werde die Regierung am kommenden Freitag ein Maßnahmenpaket zur Steuervereinfachung verabschieden.„Ehrliche Bürger sollen die Resultate des verstärkten Kampfes gegen die Steuerhinterziehung zu spüren bekommen. Ihnen wollen wir das Leben einfacher machen“, betonte Monti.Monti zeigte sich zuversichtlich, dass man zur Arbeitsmarktreform einen Konsens mit den Sozialpartnern finden werde. Er will diese aber auf jeden innerhalb des vorgesehenen Zeitraums, also innerhalb März, dem Parlament vorlegen – auch wenn bis dahin keine Übereinkunft mit den Sozialpartnern zustande kommt.Der Ministerpräsident versicherte, dass sein Kabinett lediglich bis Ende der Legislaturperiode 2013 im Amt bleiben werde. „Spätestens im März 2013 wird die Regierung Monti zu Ende gehen“, sagte er. apa/stol