Der Partei droht unter dem Druck internen Streits die Aufl?sung, was gravierende Folgen f?r die Stabilit?t der Regierung Letta haben k?nnte, wie italienische Medien am Samstag berichteten.Nach dem R?cktritt des Parteigr?nders Mario Monti versuchten Senatoren der Partei vergebens, Monti zum Verbleib zu ?berreden. Dieser zeigte sich jedoch hart. ?Ich besch?ftige mich nicht mehr mit der Partei?, sagte Monti.Hintergrund ist, dass elf Abgeordnete der Gruppierung das Budget Lettas f?r 2014 mittragen wollen, w?hrend Monti mehr Steuerentlastungen und Impulse f?r Wirtschaftswachstum fordert.Politische Beobachter in Rom berichteten, dass Monti wegen eines Streits mit seinem bisherigen Vertrauensmann, Verteidigungsminister Mario Mauro, zur?ckgetreten sei. Dieser habe mit anderen Senatoren der Monti-Partei seine Bereitschaft signalisiert, im Senat gegen Silvio Berlusconis Ausschluss aus dem Parlament infolge dessen rechtskr?ftiger Verurteilung wegen Steuerbetrugs zu stimmen.Dagegen wehrt sich Monti heftig. Der Mail?nder Wirtschaftsprofessor ist dagegen, die Partei bedingungslos an Berlusconis PdL zu binden.Monti beschuldigte Mauro, einen Pakt mit PdL-Chef Angelino Alfano abgeschlossen zu haben, um im Senat gegen den Ausschluss des Medienzaren zu stimmen. Mauro plane mit anderen zentrumsorientierten Politikern die Gr?ndung einer Volkspartei nach dem Modell der im Stra?burger Parlament vertretenen Europ?ischen Volkspartei (EVP).Jetzt will ?Scelta Civica? im Senat eine neue Fraktion ohne Monti bilden. Diese soll aus zw?lf Senatoren unter der F?hrung von Verteidigungsminister Mauro und Pier Ferdinando Casini bestehen.Mauro will den Parteinamen ?ndern und hofft, einige Senatoren aus den PdL-Reihen zu gewinnen. Der neuen Gruppierung k?nnten Ger?chten zufolge der christdemokratische Politiker Lorenzo Cesa, Reformenminister Gaetano Quagliariello und Industrieminister Flavio Zanonato beitreten.apa