Samstag, 08. Mai 2021

Mütter sind die Säulen der Familien - nicht nur in Corona-Zeiten

Wenn am Sonntag die Kinder das Frühstück ans Bett bringen, die Kleinen mit liebevollen Bildern aus dem Kindergarten gratulieren und der Mann seine Frau zum Mittagessen ausführt, „dann freut das jede Mutter. Dieser Muttertag kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, was unsere Mütter im vergangenen Jahr für unsere Familien geleistet haben“, erinnert die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard.

Die Familienarbeit vieler Mütter sei ungesehen, nerkannt und unbezahlt, so Renate Gebhard.
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Die Familienarbeit vieler Mütter sei ungesehen, nerkannt und unbezahlt, so Renate Gebhard. - Foto: © svp
„Vieles mag dabei der Coronakrise geschuldet sein, aber auch unabhängig davon ist die tagtägliche Familienarbeit vieler Mütter ungesehen, unerkannt und unbezahlt“, betont die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard zum Muttertag an diesem Sonntag. „In den vergangenen Monaten hat sich nur zugespitzt, woran es in unserer Gesellschaft im Grunde schon seit Jahrzehnten hapert“, so Gebhard.

Mütter sind die Säulen unserer Familien

Die letzten Monate waren für alle eine Herausforderung. Für Renate Gebhard sind es zweifelsohne die Familien, die in den vergangenen Monaten besonders viel zu meistern hatten. „Besonders schwer aber war es für unsere Mütter“, unterstreicht die Landesfrauenreferentin. „Denn so vieles, was sie tagtäglich für ihre Lieben tun, ist – leider nur zu oft – selbstverständlich. Weil sie Mütter sind. Weil sie immer da sind. Weil sie einfach machen.“ Mütter sind vielfach die Säulen der Familien – auch ohne Corona.

Anerkennung und Wahlfreiheit


„Deshalb gilt es die Frauen in ihrer Mutterrolle zu stärken und zu unterstützen“, erinnert Renate Gebhard an die Themen Frauenrente und -beschäftigung, Anerkennung von Erziehungszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Was aber letztendlich zählt ist, dass – einmal abgesehen von den politischen Rahmenbedingungen, die absolut wichtig sind – jede Mutter ihren eigenen Weg finden muss“, unterstreicht Gebhard, „denn fürs Muttersein gibt es weder ein Patentrezept noch die eine Art, eine gute Mutter für die eigenen Kinder zu sein“, fordert Gebhard Solidarität für die Lebensentscheidungen der Mütter ein, auch wenn sie nicht in das eigene Rollenverständnis passen.

„Liebe Mütter, zum Muttertag wünsche ich euch trotz der schwierigen Zeit für unsere Familien, dass ihr euch an diesem Sonntag über die Brotkrümel im Bett, die liebevollen Basteleien und über die Einladung zum Mittagessen freuen könnt“, erklärt Renate Gebhard mit Augenzwinkern. „Alles Gute zum Muttertag.“

stol