Dienstag, 07. Februar 2017

Mumien, Krebs und Rindfleisch: 5 Forschungsprojekte genehmigt

Die Landesregierung hat die Fördermittel für wissenschaftliche Forschung um weitere 1,4 Millionen Euro angehoben. Das kommt fünf Projekten zugute.

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Foto: © shutterstock

Insgesamt 14 Forschungsprojekte bezuschusst die Landesregierung zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in den Jahren von 2016 bis 2018 mit einem Betrag von 2,9 Millionen Euro.

Am Dienstag wurde das Förderprogramm um 1,4 Millionen Euro aufgestockt, um von 2017 bis 2020 weitere fünf Forschungsprojekte mitzufinanzieren. 

Darum geht es in den fünf Projekten

Die fünf Projekte wurden von den Universitäten Innsbruck und Bozen sowie von der Europäischen Akademie vorgelegt.

Um die Regulierung des MCL1-Proteins und deren Bedeutung für die Krebsbekämpfung geht es bei einem von Luca Fava vorgelegten Projekt der Sektion für Entwicklungsimmunologie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe im alpinen Raum im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Bodennutzung untersucht hingegen ein Projekt des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Uni Innsbruck unter der Leitung von Mathais Rotach, während ein Projekt der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bozen unter Federführung von Matthias Gauly die Perspektiven der Rindfleischerzeugung in Südtirol und Wege zu einer nachhaltigen, ökonomischen und tiergerechten Erzeugung unter besonderer Berücksichtigung der Rasse aufzeigt.

Albert Zink koordiniert ein interdisziplinäres Projekt des Instituts für Mumien und den Eismann der EURAC, das die hochmittelalterliche Bevölkerung der Region in den Mittelpunkt stellt. Gegenstand des fünften Forschungsprojektes sind die Conturines-Höhlen, mit denen sich eine Untersuchung des Instituts für Geologie der Uni Innsbruck unter der Leitung von Christoph Spötl befasst.

lpa/stol

stol