Zuvor müssen noch Gespräche geführt werden – mit den Landesmuseen und den Messner Mountain Museen – sowie mit dem Kultur-Ressort.<BR /><BR />Mit dem schwachen Auszahlungspreis der „museumobil Card“ waren viele Museumsbetreiber sehr unzufrieden – vor allem Museen im Osten des Landes beklagten große Löcher im Budget; die „museumobil Card“ ermöglichte es Touristen, kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und etwa 80 Museen und Ausstellungen in Südtirol zu besuchen. <BR /><BR />Nun wird am Konzept für eine Nachfolgekarte gearbeitet – und dieses finanzielle Fiasko soll sich diesmal nicht wiederholen. „Der Preis muss diesmal stimmen“, sagt Unterholzner. Und auch der Ressortdirektor für Kultur, Armin Gatterer, betont: „Das Ganze muss wirtschaftlich tragfähig sein. Die Museen müssen einen höheren Prozentsatz an Auszahlung auf den Eintrittspreis erhalten als vorher.“ <BR /><BR />Und: „Es soll ein Produkt sein, das sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen funktioniert“, erklärt der Ressortchef. „Das war der Wunsch der Museen – und diesen Wunsch teilen wir.“ <BR /><BR /> „Die Museen haben 2022 etwa 80 Prozent an Auszahlung bekommen, in den Jahren 2023 und 2024 ist dieser Auszahlungsprozentsatz dann auf 43 Prozent gesunken“, berichtet Gatterer. Damit seien die Einbußen dann immer spürbarer geworden. Und dann seien die Museen ausgestiegen. Laut Gatterer ist es derzeit offen, ob man mit dieser Nachfolgekarte dann auch die öffentlichen Verkehrsmittel wird gratis benützen können.<BR /><BR />Der Museumsverband – er hat insgesamt 56 Mitglieder – ist nun dabei, ein neues „Angebot“ auszuarbeiten. Dieses Angebot machen dann alle Museen zusammen – jene Museen des Museumsverbandes, welche sich daran beteiligen, die Messner Mountain Museen und die Landesmuseen – und der entsprechende Vorschlag wird dann dem Kultur-Ressort unterbreitet.