Freitag, 13. September 2019

Mutmaßlicher Todesschütze von El Paso wegen Mordes angeklagt

Der mutmaßliche Todesschütze von El Paso ist in Texas wegen Mordes an 22 Menschen angeklagt worden.

Kranzniederlegung in El Paso zum Gedenken an die Toten. - Foto: APA (AFP/GETTY)
Kranzniederlegung in El Paso zum Gedenken an die Toten. - Foto: APA (AFP/GETTY)

Im Falle einer Verurteilung droht dem 21-Jährigen die Todesstrafe, wie aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft von Donnerstag hervorgeht. Der Texaner wird beschuldigt, Anfang August im texanischen El Paso an der Grenze zu Mexiko das Feuer eröffnet und 22 Menschen getötet zu haben. (STOL hat berichtet)

Ermittler behandeln die Bluttat als inländischen Terrorismus. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass der Todesschütze bei seinem Angriff vor allem Mexikaner töten wollte. Unter den Toten war auch ein deutscher Staatsbürger. Der 21-Jährige hatte sich schließlich der Polizei ergeben und sich als den Schützen bezeichnet. Das Gewaltverbrechen hat Debatten über das Waffenrecht in den USA und dessen Reform angefacht.

apa/dpa

stol