„Sie brachte ihre kleine Tochter mit hohem Fieber zur Behandlung, konnte jedoch die ärztliche Diagnose nicht verstehen, da die diensthabende Kinderärztin kein Deutsch sprach. Auf Nachfrage wurde sie dazu aufgefordert, sich die Diagnose selbst zu ‚googeln‘“, schildert Rabensteiner. Er fordert die Landesregierung zum Handeln auf: „Das Recht auf eine verständliche medizinische Behandlung ist nicht verhandelbar“. <BR /><BR />Die Direktorin des Gesundheitsbezirks Brixen, Dr. Elisabeth Montel, bestätigt auf Anfrage eine eingegangene Beschwerde. Man werde den Vorfall aufarbeiten und gegebenenfalls Maßnahmen treffen. „Es hat offenbar ein Kommunikationsproblem gegeben, das vom ärztlichen Personal nicht so wahrgenommen wurde. Wenn Ärzte das Gefühl haben, dass die Kommunikation nicht funktioniert, holen sie nämlich normalerweise andere Bedienstete zum Übersetzen hinzu“, sagt sie. „Es tut mir leid, was passiert ist, und ich entschuldige mich im Namen des Gesundheitsbetriebes bei der Mutter“. Auf ihre Beschwerde werde man in jedem Fall antworten.