Sonntag, 08. Mai 2016

Muttertag: Respekt für Lebensentscheidungen von Frauen

Im Hinblick auf den heutigen Muttertag erinnert die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard an die verschiedenen Rollen von Müttern in der Familie.

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Foto: © D

„Mütter sind Ehefrauen und Partnerinnen, Kindererzieherinnen und Haushaltsmanagerinnen, Krankenschwestern und Altenpflegerinnen, Vereinsobfrauen und ehrenamtliche Helferinnen, Mitarbeiterinnen und Karrierefrauen: Welche Lebensentscheidungen Frauen für sich und ihre Familie auch treffen, wir sollten diese respektieren und öfter als nur einmal im Jahr anerkennen und würdigen“, betont Renate Gebhard.
 
Der Muttertag ist für die Vorsitzende der Frauen in der Südtiroler Volkspartei Renate Gebhard ein guter Anlass, um die vielen Rollen von Müttern in den Mittelpunkt zu rücken. „Mütter sind nicht nur für die Erziehung und Versorgung der Kinder verantwortlich, sondern organisieren in der Regel den Haushalt mit allem was dazugehört vom Kochen, Waschen und Bügeln bis zu bürokratischen Laufereien, dem Familienterminplan und den Sonntagsausflügen“, so die SVP-Landesfrauenreferentin.

„Daneben sind es meist die Mütter, die sich um ältere und kranke Angehörige in der Familie kümmern“, erinnert Gebhard. Viele Frauen würden daneben noch einer Erwerbstätigkeit nachgehen – weil für das Familieneinkommen notwendig oder ihr persönlicher Wunsch –, sich ehrenamtlich engagieren und in die Dorfgemeinschaft einbringen. 
 
„In dieser Mehrfachbelastung erheben wir Frauen oft den Anspruch auf Perfektion und machen uns selber Druck, jeden Lebensbereich voll und ganz in der Hand haben zu müssen“, gibt Gebhard zu bedenken. Die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete regt daher anlässlich des Muttertages dazu an, die hohen Ansprüche der Mütter an sich selbst fallen zu lassen.

„Wir alle können ein Stück weit dazu beitragen, indem wir die Lebensentscheidungen von Müttern und von Familien respektieren – egal ob es sich um Alleinerziehende, um Vollzeitmamis oder um Karrierefrauen handelt: Jede Mutter wünscht sich das Beste für ihre Kinder und ihre Familie“, so Gebhard. Diesen Respekt gelte es dabei auch jenen Frauen entgegenzubringen, die gewollt oder ungewollt keine Mutterrolle innehaben.  
  

stol