<BR />Dieser hätte eigentlich schon vor drei Wochen diskutiert werden sollen, doch schob man dann auf Antrag der Süd-Tiroler Freiheit noch eine Anhörung von zwei Betreibern von Aufstiegsanlagen ein. Der erste, Claudio Rifesser von der Saslong AG, kam nicht. Der zweite, Alessandro Marzola von der Plose AG, erklärte die erhaltenen Beiträge des Landes.<BR /><BR /> Die Plose AG habe im Landtagswahlkampf 2023 Kandidaten mehrerer Parteien aus dem Brixner Raum unterstützt, wie etwa Ex-Landesrat Massimo Bessone (Lega) und Paula Bacher (SVP). Es gebe keinen Zusammenhang zwischen Spende und Landesbeiträgen. Diese seien mitunter niedriger als erwartet ausgefallen. „Zudem erlauben die gesetzlichen Vorschriften der Politik keinen Ermessensspielraum“, sagt der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Andreas Colli.<BR /><BR />Härter formuliert es SVP-Sprecher Harald Stauder. „Wir waren während der Anhörung nicht einmal beschlussfähig, weil alle verstanden haben, dass hier von Sven Knoll nur leeres Stroh gedroschen wird.“<BR /><BR />Wie dem auch sei: Es geht dem Ende zu. Bis 18. Juni können alle Mitglieder des U-Ausschusses ihre Anmerkungen zum Schlussbericht von Colli hinterlegen. Am 14. Juli wird dieser diskutiert und abgestimmt.<BR /><BR />Zumindest für Colli steht schon jetzt fest, dass sich „keine Erkenntnisse ergeben haben, wonach etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen wäre.“ Mehr sei mit den beschränkten Zuständigkeiten des U-Ausschusses nicht möglich gewesen. Nun bleibt abzuwarten, ob auch die Opposition der SVP einen Persilschein ausstellt.