Mittwoch, 02. Mai 2018

Nach 25 Jahren an der Spitze der Arbeit: Sinn geht in Pension

Nach 43 Jahren in der Südtiroler Landesverwaltung - 25 davon an der Spitze der Abteilung Arbeit - ist Helmuth Sinn mit 1. Mai in den Ruhestand getreten.

Nach 25 Jahren an der Spitze des Landesamts für Arbeit geht Helmuth Sinn nun in den Ruhestand. - Foto: DLife
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Nach 25 Jahren an der Spitze des Landesamts für Arbeit geht Helmuth Sinn nun in den Ruhestand. - Foto: DLife

„Helmuth Sinn hat in der Abteilung Arbeit wichtige Aufbau- und Entwicklungsarbeit geleistet. Er kennt diesen Bereich wie kaum ein anderer. Für die Landesregierung war er daher immer eine kompetente Bezugsperson und eine Führungskraft, die ihre Verantwortung wahrgenommen hat“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher, der den scheidenden Abteilungsleiter in der vergangenen Woche persönlich verabschiedet hat. 

Der 62-jährige Jurist aus Kaltern war ab 1983 Direktor im Amt für Arbeitsmarkt, bevor er 1993 die Leitung der Landesabteilung Arbeit übernahm. Von 2008 bis 2014 war Sinn Direktor der Dienststelle Koordinierung der Einwanderung, zudem stand er der grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt-Partnerschaft EURES TransTirolia von der Gründung im Jahr 1996 bis zu ihrer Auflösung 2015 als Präsident vor.

Sinn war auch Mitglied zahlreicher Kommissionen und Beiräte. So saß er bis 2014 etwa im Rat und im Ausschuss­ des Arbeitsförderungsinstitut Afi, war Verwaltungsrat im Konsortium Brennerbasistunnel, in der Landesarbeitskommission, in der Landeskommission für Arbeitssicherheit, in der Landeskommission für Arbeitsverhältnisse und im Landeskomitee des Institutes für soziale Fürsorge NISF.

Die Aufgaben des Abteilungsdirektors übernimmt vorerst Sinns Stellvertreter Stefan Luther.

stol

stol