Wir sprachen mit ihm. <BR /><BR /><BR /><b>Die Umfragen hatten das Ergebnis der SVP vorausgesagt. Hatten Sie dennoch auf mehr gehofft?</b><BR />Manfred Vallazza: Zum Schluss hat man gemeint, es könnte am Ende besser ausschauen. Am Ende hat es dann aber oft nicht geklappt mit dem Kreuz bei der SVP.<BR /><BR /><b>Die SVP hat in Ladinien noch einmal deutlich mehr verloren als landesweit, fast das Doppelte? Woran lag es?</b><BR />Vallazza: Es waren dieses Mal viele Ladiner auf den Listen. Alle haben gepunktet. Das mag mit dazu beigetragen haben, dass die SVP verloren hat, auch wenn Daniel Alfreider und ich gut gearbeitet haben. Unsere Arbeit wurde nicht belohnt. <BR /><BR /><embed id="dtext86-61866722_quote" /><BR /><BR /><b><BR />In Ihrem Heimatort La Val/ Wengen war es ein Minus von 20 Prozent. Können Sie sich das erklären?</b><BR />Vallazza: Das verstehe ich auch nicht. Ich wundere mich selbst. In der eigenen Gemeinde ist es immer schwieriger. Nach der Kirche haben alle gesagt, „Du wirst sicher zulegen“, derweil ist das Umgekehrte passiert. Vielleicht haben sich die Leute gesagt: „Jetzt geben wir der SVP einmal einen Denkzettel.“<BR /><BR /><b>Wie geht es weiter bei Ihnen, lassen Sie die Politik bleiben?</b><BR />Vallazza: Ich hätte genug zu tun daheim. Aufgeben werde ich aber sicher nicht alles. Es gibt noch viele Möglichkeiten. Ein bisschen interessiert ist man immer. Mir hat die Politik immer gefallen. Schauen wir, wie es weitergeht. Es kann sich noch einiges ergeben.