Dienstag, 23. Oktober 2018

Nach Landtagswahl: Süd-Tiroler Freiheit ortet „Briefwahlskandal“

Die Süd-Tiroler Freiheit hat 2 Tage nach der Südtiroler Landtagswahl einen neuerlichen „Briefwahlskandal“ geortet. Wie beim Urnengang vor 5 Jahren, als knapp 2000 nicht fristgerecht eingelangte Stimmzettel vernichtet worden seien, tauchten auch diesmal rund 400 Wahlkarten einen Tag nach der Wahl beim Landesamt auf. Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle forderte am Dienstag eine rasche Aufklärung der „Schlamperei“.

Foto: © shutterstock

Angeblich sollen die Wahlkarten termingerecht im Postamt eingetroffen sein, jedoch sei nicht klar gewesen, wer dafür zuständig sei, sie in das Landeswahlamt zu bringen.

Die Landtagsabgeordnete forderte daher die noch im Amt befindliche Landesregierung auf, die „aktuelle Briefwahl-Schlamperei“ rasch aufzuklären. Dabei stelle sich auch die Frage, ob die angeblich termingerecht eingelangten Briefwahlstimmen doch noch zum Wahlergebnis hinzugezählt werden.

Die ersten Fehler seien bereits vor knapp einem Monat aufgetreten, erinnerte die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung. Bei einigen Wählern hätten Unterlagen für die Briefwahl gefehlt, bzw. sei der Umschlag für die Rückantwort der Wahlkarte nicht mit der Zieladresse bedruckt gewesen.

apa

stol