Innerhalb 31. Jänner werde er seinen Rücktritt einreichen, bestätigte Amtsinhaber Mauro Minniti am Sonntag. Er wolle sich in den Monaten bis zur Landtagswahl dem Aufbau der Partei „La Destra“ in Südtirol widmen, so Minniti zu den Gründen seines Rücktritts (STOL hat berichtet). Wie es im Landtag weitergehe, sei nicht mehr sein Problem, die italienischen Oppositionsvertreter hätten ihn „vier Jahre lang demontiert“, setzt Minniti hinzu.Minnitis Nachfolger muss der italienischen Sprachgruppe angehören, denn diese muss bis zu den Neuwahlen im Herbst 2013 den Präsidenten stellen. Rein theoretisch stehen auf italienischer Seite damit nur fünf Kandidaten zur Auswahl: Elena Artioli (Lega Nord), der Grüne Riccardo Dello Sbarba, Unitalia-Vertreter Donato Seppi, Alessandro Urzì (Futuro e Libertà) und Maurizio Vezzali vom Popolo della Libertà. Dello Sbarba und Vezzali in besten PositionenDas große Rennen um den Posten dürfte sich dabei aber zwischen Dello Sbarba und Vezzali abspielen.Denn: Die Rechtsaußen Urzì und Seppi dürften für die SVP nicht wählbar sein, auch Elena Artioli werden nur Außenseiterchancen eingeräumt.ler/D/stol_______________________________________________________________________Den kompletten Artikel lesen Sie in der Tageszeitung „Dolomiten“ vom 24./25./26. Dezember.