Denn während man im U-Ausschuss von einem vermeintlichen Skandälchen keine Spur gefunden habe, seien hingegen Hinweise aufgetaucht auf einen weitaus schwerwiegenderen Vorfall. <BR /><BR />Galateo bezog sich damit auf die Stellungnahme von Landesrat Christian Bianchi (Forza Italia), der den Landtag in diesem Zusammenhang darüber informiert hatte, was heuer am 27. Jänner im U-Ausschuss von einem Journalisten gesagt worden sein soll. <BR /><BR />Laut Bianchi könne dies in den Protokollen nachgelesen werden. Bianchi las den entsprechenden Abschnitt zu „ethnisch identitären Bewegungen“ aus dem Ausland, die in Südtirol tätig sein sollen, selbst vor. <BR /><BR />Darin ging es u.a. um die Laurin-Stiftung, von der alljährlich vier Millionen Euro an verschiedene Empfänger nach Südtirol fließen sollen. Soweit das Protokoll. Galateo warf die Frage auf, worum es sich hierbei handle: Beiträge für eine Partei? Für einen Kandidaten? Hierauf müssten Antworten gefunden werden.<BR /><BR />Landeshauptmann Arno Kompatscher, dessen Wahlkampfspenden und -kosten bekanntlich zentraler Punkt der Arbeiten im U-Ausschuss waren, bezeichnete diesen gestern als den „zum Glück misslungenen“ Versuch, das Instrument zu missbrauchen, um Schmutz zu werfen, den man zuerst selber hatte konstruieren müssen. Dem Mehrheitsbericht – von Andreas Colli (Wir Bürger) – sei nichts hinzuzufügen: Es werde gezeigt, dass da nichts sei.