Das erklärten am Dienstagmittag SVP-Senator Hans Berger und der Fraktionssprecher in der Kammer, Daniel Alfreider nach dem Treffen mit Staatspräsident Giorgio Napolitano in Rom.Sie hatten als Vertreter der Südtiroler Volkspartei an den Beratungen mit dem Staatspräsidenten zur Regierungsbildung teilgenommen. "Im Gespräch mit Napolitano haben wir auf die katastrophale Erfahrung mit der technischen Regierung verwiesen und betont, dass es eines Rechtsstaates unwürdig sei, wenn eine Regierung sich über die in der Verfassung verankerten Autonomiebestimmungen völlig hinwegsetzt", betonten die beiden Abgeordneten. Im Gespräch habe Napolitano betont, dass das Südtiroler Autonomiestatut aufgrund der sprachlichen und geografischen Situation Südtirols für ihn immer eine Sonderstellung eingenommen habe und dass diese in Zukunft einen noch stärkeren Stellenwert haben werde. "Napolitano hat uns zugesichert, dass er seine Einstellung zu unserer Autonomie an den zu beauftragenden Ministerpräsidenten sowie auch seinem Nachfolger weitergeben wird", so Alfreider und Berger.